Projektarbeit an Schulen

Eine, unserer elementarsten Aufgaben ist es, die junge Generation wieder demokratisch zu begeistern und das „Demokratie-leben“ in unserer Gesellschaft wieder mehr zu bestärken.

Seit der Europawahl 2024 ist Leonard Kunz regelmäßig an Schulen unterwegs, um mit Schüler*innen über Demokratie, politische Beteiligung und den Umgang mit Rechtspopulismus und Extremismus in sozialen Medien ins Gespräch zu kommen.

Leonard Kunz Workshop

Für diese Arbeit wurde Leonard Kunz mit unserem Aufklärungsformat bereits mit dem „Ehrenamtspreis für junge Menschen“ der Bürgerstiftung Mittelhessen und dem „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2025“ der SPD-Fraktion im Bundestag ausgezeichnet.

2025 · vorwärts (SPD-Parteizeitung)

Zurück ins Klassenzimmer: Student verteidigt Demokratie an Schulen

Portrait über Leonard Kunz und seine Aufklärungsarbeit – im Rahmen der Verleihung des Otto-Wels-Preises.

90 Minuten für Demokratie und Social Media

Die 90-minütigen Workshops richten sich an Schüler*innen der 8. bis 13. Klasse an Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien oder Berufsschulen. Je nach Schwerpunkt beschäftigen sich die Schüler*innen unter anderem mit folgenden Fragen:

  • Was macht eine Demokratie?
  • Worin unterscheiden sich Demokratie und Diktatur?
  • Was ist Populismus?
  • Wie funktionieren Algorithmen, Filterblasen und Echokammern in sozialen Medien?
  • Wie nutzen populistische Akteur*innen Algorithmen gezielt, um ihre Botschaften zu verbreiten und bestimmte Meinungsmuster (Migrationspolitik) zu verstärken?
  • Wie lassen sich populistische und extremistische Inhalte in sozialen Medien erkennen?
  • Wie können wir demokratiefeindlichen Einstellungen begegnen und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen demokratisch bewältigen?

Das 90-minütige Format ermöglicht es Lehrkräften, politische Bildung unkompliziert in den regulären Unterricht zu integrieren – ohne zusätzliche Umstrukturierungen des Stundenplans.

Vertiefungsworkshop für die Oberstufe: Rechtsextremismus auf Social Media

Für die Oberstufe bietet Leonard Kunz außerdem einen vierstündigen Vertiefungsworkshop zum Thema Rechtsextremismus in sozialen Medien an. Neben der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Inhalten und digitalen Strategien steht dabei insbesondere die Reflexion der eigenen Haltung im Mittelpunkt.

Workshop-Material

Gemeinsam mit den Schüler*innen werden Fragen diskutiert wie: „Sind wir nicht alle irgendwie rassistisch geprägt?“ und „Wie können wir solche Denkstrukturen erkennen und überwinden?“

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Funktionsweise von Algorithmen, Filterblasen und Echokammern. In einer etwa einstündigen Arbeitsphase setzen sich die Schülerinnen mithilfe von Videomaterial, Tablets und ergänzenden Texten mit digitalen Inhalten aus dem rechtsextremen Spektrum auseinander. Dabei untersuchen sie, wie Algorithmen die Wahrnehmung beeinflussen können und wie rechtsextreme Akteurinnen, rechte Influencer und gezielte Kampagnen soziale Medien nutzen, um ihre Botschaften zu verbreiten und bestimmte Weltbilder zu verstärken.

Ziel ist es, die eigene Mediennutzung kritisch zu hinterfragen, rechtsextreme Strategien besser zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten für einen reflektierten und demokratischen Umgang mit digitalen Inhalten zu entwickeln.

Demokratie lebt davon, dass Menschen sie verstehen, hinterfragen und mitgestalten. Die Workshops von Leonard Kunz schaffen dafür einen Raum, in dem junge Menschen ihre Perspektiven einbringen, kritisch diskutieren und demokratische Handlungsmöglichkeiten entdecken können.

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